Pilze

Eine große Leidenschaft von mir ist das „Pilze sammeln“, wobei es nicht vordringlich darum geht „zu Ernten“ sondern vielmehr darum die Natur zu genießen.

Oftmals lässt sich mein anderes Hobby damit vereinen und so habe ich obige Steinpilze bei einer Wanderung im Schwarzwald entdeckt und diese dann auch stehen lassen 🙂

Pilze sammeln

Beim „Pilze sammeln“ zieht es mich immer magisch in den Nadelwald und dabei kommt mir zu Gute, dass ich Nahe dem Nördlichen Schwarzwald wohne und im Prinzip jedes Wochenende das ich frei habe, früh morgens ins Auto steige und voller Enthusiasmus immer neue Stellen erkunde.

Das Schlimmste ist für mich am Pilzort anzugelangen und zu bemerken, dass schon jemand vor mir da war. Deswegen gelten für mich drei wichtige Regeln dazu.

  • Vor dem Sonnenaufgang im Wald zu sein
  • Immer neue Stellen zu finden
  • Keine Spuren zu hinterlassen

ich gehöre auch zu denjenigen, die die Pilze nicht abschneiden sondern, sanft herausdrehen um das Myzel nicht zu verletzen.

Hierzu gibt es ja verschiedene Theorien die alle Pro und Contra haben. Pilze herauszudrehen oder abzuschneiden. An den Plätzen wo ich auf jeden Fall war und „geerntet“ habe wachsen Jahr für Jahr frische Pilze, es sei den der Förster ist nicht mit schwerem Gerät zu Gange gewesen.

Der Mensch sollte ihnen mit Rücksicht begegnen, seinen Sammeltrieb mäßigen und sie keineswegs mutwillig zerstören, auch wenn sie ihm alt, unbekannt, ungenießbar oder giftig erscheinen.

Gottfried Amann (1901 – 1988), ein deutscher Forstwissenschaftler und Sachbuchautor, aus „Pilze des Waldes“ Tweet

Leider macht die Profitgier auch vor den Pilzen nicht halt und man sieht verhäuft ganze Kolonnen, die den Wald durchforsten um die leckeren Pilze in Massen zu ernten und zu verkaufen.

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